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Wo Wandel beginnt
Das relevante Museum vereint Museumsteams aus der DACH-Region, die kollaborativ die Zukunft von Museen entwickeln.
Was macht uns aus?
„Das relevante Museum“ (DrM) ist unser Netzwerk, Wissenstransfer- und Transformationsprogramm. Gemeinsam haben wir das Ziel, für möglichst viele unterschiedliche Menschen bedeutungsvolle Museumserfahrungen zu kreieren. Wir setzen uns dafür ein, dass Museen wichtige Orte des Gemeinwohls bleiben und sich weiterentwickeln. Dabei orientieren wir uns an der ICOM Museumsdefinition von 2022*: Diversität, Inklusion und das Schaffen von Zugehörigkeit gehören zu unserem Grundverständnis.
Wie arbeiten wir?
Am DrM nehmen Mitarbeitende eingeladener Museen unterschiedlicher Sparten aus Norddeutschland, Österreich und der Schweiz teil. DrM ist 2019 aus einem Symposium hervorgegangen und entwickelt sich seitdem kontinuierlich. Gemeinsam erproben wir neue Formen des Lernens und Zusammenarbeitens – orientiert an den Bedarfen der Teilnehmenden.
Das DrM-Programm schafft Räume für Reflexion, Austausch und Innovation jenseits des Alltags. Es stärkt die Team- und Organisationsentwicklung, fördert Selbstbewusstsein und Wertschätzung für die Museumsarbeit.
Wie ist das Progamm aufgebaut?
- Ein:e jährlich wechselnde Kurator:in bestimmt die Ausrichtung des Programms und setzt inhaltliche Schwerpunkte im Kontext Besucher:innenorientierung. Das Programm startet im März und endet im November eines Jahres.
- Der:die Jahreskurator:in lädt Impulsgeber:innen ein, die in virtuell stattfindenden Inputs ihre Ansätze und Erfahrungen teilen.
- Die Teilnehmenden der jeweiligen Museen arbeiten als abteilungsübergreifende Teams (bis zu drei Personen) an einem selbst gewählten Projekt und haben die Möglichkeit, an Coachings teilzunehmen.
- Bei den Arbeitstagen auf Schloss Hasenwinkel in Mecklenburg-Vorpommern treffen wir uns persönlich. An drei Tagen nehmen wir uns Zeit für die individuellen Projekte der Gruppen, thematische Workshops und persönliches Kennenlernen.
- Wir tauschen uns regelmäßig als Gruppe in digitalen Coffee Breaks aus, in die die Museen eigene Themen einbringen.
- Wir unternehmen gemeinsame Exkursionen, um vor Ort internationale Beispiele guter Museumspraxis kennenzulernen. Die Teilnahme ist optional und durch die Institutionen größtenteils selbst finanziert.
Worauf achten wir?
Damit unser Programm ein inspirierender Raum für alle bleibt, legen wir gemeinsam Wert darauf, dass …
- wir kontinuierlich, selbstverantwortlich und aktiv mitgestaltend am Programm teilnehmen und uns bei Abwesenheit vertreten lassen
- wir Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen und Verantwortungsebenen zusammenbringen
- wir wohlwollend, wertschätzend, empathisch und mit aufrichtigem Interesse aufeinander zugehen
- wir miteinander einen sicheren, vertrauensvollen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam Erfahrungen sammeln, diese teilen und uns gegenseitig inspirieren
- wir offen für Neues sind, uns auf Experimente einlassen und aus ihnen lernen
- wir im Scheitern eine Chance des Lernens und Verstehens sehen und offen über Hindernisse und Sackgassen sprechen
- wir uns gegenseitig ermutigen, uns Zeit für Selbstreflexion im Prozess zu nehmen,
- wir Erfolge teilen und gemeinsam feiern
Willst du mehr erfahren?
Seit März 2021 erscheint monatlich der Newsletter „Spotlighting Museums“, der Beispiele guter Praxis beleuchtet, innovative Ansätze aufzeigt und auf dynamische Netzwerke und zukunftsweisende Publikationen verweist. Die Impulse werden auf Deutsch und Englisch veröffentlicht und geben zudem kompakte Einblicke in einzelne Aktivitäten des Programms „Das relevante Museum“. Seit 2026 erscheint „Spotlighting Museums“ jeden zweiten Monat.