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Jahrgang 2019

Wie alles begann: Ein Symposium in Hamburg als Auftakt

Bevor sich das DrM zu einem Jahresprogramm mit wechselnden Kurator:innen entwickelte, markierte ein international besetztes Symposium den Startpunkt der Initiative. Ausgangsfrage der Konferenz war, wie Hamburger Museen neue Besucher:innen erreichen, sich öffnen und relevant bleiben können.
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Besucher:innenorientierung als gemeinsame Aufgabe

Unter der Annahme, dass in Museen die drängenden Fragen unserer Zeit verhandelt werden und diese wichtige Orte für gesellschaftlichen Diskurs sind, fand am 11. und 12.04.2019 im Rahmen der Innovationsoffensive Hamburger Museen das gemeinsame Symposium der NORDMETALL-Stiftung mit der Hamburger Behörde für Kultur und Medien statt.

Bei der Veranstaltung „Das relevante Museum – Strategien des Audience Development“ nahmen über 70 Mitarbeitende aus Hamburger und Bremer Museen teil und tauschten sich angeregt durch Good Practice-Beispiele zu Fragen der Besucher:innenorientierung aus.

Internationale Impulse für lokale Prozesse

Der Hamburger Kultursenator, Dr. Carsten Brosda, rahmte das Symposium durch seine einführenden und abschließenden Worte. Prof. Graham Black (Nottingham Trent University) sprach in seiner Keynote über Inklusion und Publikumsentwicklung und die Förderung eines neuen Publikums im 21. Jahrhundert. Julie Aldridge teilte ihr Wissen zu Audience Development in einem Vortrag und einem Workshop. Tony Butler (Direktor des Derby Museums in Großbritannien) adressierte das Thema Besucher:innenorientierung und wie Museen an ihre Nutzer:innen denken können. Kurator Dr. John-Paul Sumner (Museum für Islamische Kunst, Berlin) teilte seine Erfahrungen in Bezug auf Barrierefreiheit und Hürden im Museum. Die Filmemacherin Rachel Wang (Chocolate Films London) sprach über Besucher:innenevaluation, Partizipation und wie sich Publikumsstimmen in Ausstellungen einbringen lassen. Bei einem musikalischen Ausklang am Abend hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Coachings für nachhaltige Wirkung

Im Nachgang nahmen einzelne Häuser an den, von der NORDMETALL-Stiftung ermöglichten, virtuellen Kompaktcoachings mit Julie Aldridge teil. Ein dauerhafter Denkprozess zum Thema „Audience Development“ wurde in Gang gesetzt und wichtige Öffnungs- und Erneuerungsprozesse angestoßen.

Impuls­gebende

Julie Aldridge

Unternehmens- und Marketingberaterin, Julie Aldridge Consulting

Rachel Wang

Direktorin, Chocolate Films

Prof. Graham Black

ist emeritierter Professor der Nottingham Trent University mit Schwerpunkt Community Engagement. Außerdem war er als Berater im Kulturbereich tätig.

Dr. Carsten Brosda

ist seit 2017 Senator der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg.

Tony Butler

ist Kurator für Sozialgeschichte und seit 2014 Direktor des Derby Museums.

Sarah Metzler

ist Geschäftsführerin des Berliner Museumsbunds. Sie leitete das Projekt „Hauptsache Publikum!? Das besucherorientierte Museum“ des Deutschen Museumsbundes e. V.

Dr. John-Paul Sumner

ist ein preisgekrönter Museumsexperte mit über 25 Jahren Erfahrung. Er ist spezialisiert auf Museumskommunikationstechniken, die Besucheremotionen und Werte gezielt ansprechen und das Publikum aktiv in Sammlungen einbinden.

Julie Aldridge

Unternehmens- und Marketingberaterin

Julie Aldridge Consulting

Julie Aldridge arbeitet als Unternehmens- und Marketingberaterin mit internationalen Kunst- und Kulturorganisationen zusammen. Als Spezialistin für Audience Development unterstützt sie Führungskräfte und Teams bei der Entwicklung zielgerichteter Publikumsstrategien. Vor ihrer Tätigkeit als Beraterin war Julie über zehn Jahre Geschäftsführerin der Arts Marketing Association (AMA).
Beim DrM ist Julie von Anfang an dabei: Schon während des ersten Symposiums 2019 und beim „Arbeitsraum für besucherfokussierte Strategien“ 2020 moderierte sie Workshops und coachte teilnehmende Museen. 2026 ist sie als Jahreskuratorin für das Programm verantwortlich.

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